Die Willkommens-Landkarte: Wie klingt „willkommen“ bei dir zu Hause?
Heute ist Freitag, der 16. Oktober 2026 – noch 76 Tage bis Silvester. Der Betriebsurlaub ist vorbei, und der erste Satz, den wir heute sagen wollen, ist ein alter:
Willkommen in Griechenland.
Ab heute wieder da
Ab heute, dem 16.10.2026, sind wir bereit, dich zu empfangen und zu bedienen – mit echtem Lächeln und herzlicher Gastfreundschaft. Die Pause hat getan, was Pausen tun: Wir haben unsere Batterien aufgeladen und sind wieder da, nur noch wenige Stunden, bevor wir dich begrüßen. Der Rest dazu steht im Artikel von heute früh – hier geht es um etwas anderes: um das Wort selbst.
Ein Wort mit vielen Türen
Im Griechischen heißt Gastfreundschaft „Philoxenia“, wörtlich ungefähr „Liebe zum Fremden“ (xenos bedeutet Fremder und auch Gast). Und wer jemanden hereinbittet, sagt „kalós írthes“ – sinngemäß „gut, dass du gekommen bist“. Das ist allgemeines Sprachwissen, kein Geheimnis unserer Küche.
Jede Sprache, jede Familie, jeder Dialekt hat ein eigenes Willkommen. Manche sagen es mit einem Wort, manche mit einem Teller, manche mit einem Satz, der nur zu Hause so klingt. Genau diese Sätze wollen wir sammeln.
Die Idee: eine Landkarte aus Antworten
Jede Antwort unter diesem Artikel ist eine Stecknadel. Zusammen ergeben sie eine Landkarte des Willkommens – ohne Grenzen, nur mit Wörtern. Sie beginnt mit unserer Zeile „Willkommen in Griechenland“ und wächst mit jeder Antwort bis Silvester.
So machst du mit
Antworte (per Reply) auf den Kommentar „Mein Willkommen“ mit drei Dingen: 1. Sprache, Dialekt oder Familie, 2. das Wort oder der Satz, 3. woher es kommt – ein Ort, ein Mensch, eine Erinnerung. Eine Zeile genügt.
Drei ausgedachte Beispiele der Redaktion (keine echten Antworten): „Plattdeutsch – Kumm rin! – von der Küste“ · „Englisch – Make yourself at home – von einer Reise“ · „Griechisch – kalós írthes – vom Sonntagstisch“.
Wir nennen niemanden mit Namen, außer du schreibst dazu, dass du genannt werden möchtest. Beleidigendes oder Verletzendes tragen wir nicht in die Karte ein.
Die Streitfrage: an der Tür oder am Tisch?
Wann beginnt ein Willkommen wirklich – an der Tür, im ersten Moment, oder erst am Tisch, wenn der erste Teller steht? Team Tür sagt: Wer an der Schwelle nichts hört, hört es später nicht mehr. Team Tisch sagt: Ein Wort ist schnell gesagt, ein Willkommen zeigt sich erst im Bleiben. Das sind die Argumente der beiden Seiten, keine Messwerte. Stimm ab, indem du auf „Die Streitfrage“ mit „Tür“ oder „Tisch“ antwortest – gern mit einem Satz.
Zur Fairness
Unter unseren letzten Artikeln war es ziemlich still. Wir wissen nicht, wie viele Antworten kommen. Kommen wenige, tragen wir sie trotzdem alle ein und sagen offen, dass die Karte noch leer ist. Kommt keine, bleibt unsere eigene Zeile die einzige Stecknadel – und die Karte bleibt bis Silvester offen.
Noch 76 Tage bis Silvester
Mastiha Berlin, Arndtstraße 12, Berlin-Kreuzberg. Das nächste Drachmen Fest kommt in einem Jahr – wie jedes Jahr.
Willkommen in Griechenland.





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