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Mastiha – die Tränen von Chios

Mastiha – die Tränen von Chios

Wer bei uns zu Gast ist, fragt uns oft: Woher kommt eigentlich der Name "Mastiha"? Die Antwort führt auf eine einzige griechische Insel: Chios, im östlichen Ägäischen Meer. Nur dort, unter einem ganz besonderen Mikroklima, gibt der Mastixbaum (Pistacia lentiscus var. Chia) sein kostbares Harz her.

Im Sommer ritzen die Bauern von Chios die Rinde der Bäume ein. Das austretende Harz trocknet in der Sonne zu kleinen, tropfenförmigen Körnern – man nennt sie liebevoll "die Tränen von Chios". Die Ernte ist reine Handarbeit und dauert Wochen. Schon die alten Griechen kannten und schätzten dieses Harz, und im Mittelalter war Chios-Mastiha so wertvoll, dass ganze Handelsflotten und sogar Kriege um die Kontrolle der Insel geführt wurden.

Mastiha hat einen einzigartigen, leicht harzig-frischen Geschmack und wird in Griechenland traditionell für alles Mögliche verwendet: als Gewürz in Süßspeisen und Likören, als Kaugummi (das Wort "Mastix" bzw. englisch "masticate" – kauen – stammt genau daher), und sogar in der traditionellen Medizin, wo man ihm seit der Antike wohltuende Wirkungen auf die Verdauung nachsagt.

Genau dieses kleine, kostbare Stück griechischer Geschichte wollten wir in unserem Namen tragen. Wenn Sie das nächste Mal bei uns sitzen, probieren Sie gerne unser Mastiha-Getränk oder fragen Sie unser Team nach Gerichten, in denen sich diese besondere Note wiederfindet.

Mastiha Mezedopolio – Taverna Restaurant, Arndtstr. 12, 10965 Berlin-Kreuzberg

 
 
 

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